
LGV horizon 2017

356 156 passagers par an

300 km sans péage entre Vierzon et Brive

2000 ans d’histoire

3 000 nouveaux habitants par an

142 000 habitants
Praktisch informationen
Streifzüge durch die Stadt
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Die Kirche Saint-Michel-des-Lions (auf dem Plan lokalisieren) Die mit ihrem Glockenturm im limousinischen Stil mit einer Sphäre aus Kupfer meilenweit sichtbare Kirche ist die Wächterin der Reliquien der Limoger Schutzheiligen Saint-Martial, Saint-Loup und Sainte-Valérie. Ihren Namen verdankt sie den gallorömischen Granitlöwen, die ihren südlichen Eingang bewachen. Die Saint-Martial-Krypta (auf dem Plan lokalisieren) Die Abtei Saint-Martial war eine bedeutende romanische Basilika. Sie war im gesamten Königreich für ihre polyphonen Gesänge und ihre Buchmalerei bekannt und besaß eine Bibliothek von außerordentlichem Reichtum, was sie zur Rivalin Clunys machte. Sie stand auf einer ehemaligen Nekropole, in der Archäologen mehrere Sarkophage gefunden haben, die Saint-Martial und Sainte-Valérie zugeschrieben werden. Dieses Gebäude aus rosafarbenem Granit mit einem typischen limousinischen Glockenturm, dessen viereckige in eine achteckige Form übergeht, beherbergt wunderschöne Altäre, vergoldete Holzstatuen und Glasfenster.
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Als Nachfolger der Gärten des bischöflichen Palastes bilden sie eines der Schmuckstücke der Grünanlagen in Limoges, einer im Rahmen des Labels „Ville fleurie“ (beblümte Stadt) mit vier Blumen ausgezeichneten Stadt. Der in Terrassen auf mehreren Ebenen angelegte botanische Garten umfasst:
Bummeln Sie durch die verschlungenen Straßen der Überreste der mittelalterlichen Stadt, die den Wohnsitz des Bischofs umgab, und entdecken Sie unter anderem: Das Refektorium des diözesanen Seminars, erbaut auf den Resten der ehemaligen Abbaye de la Règle, das heute die „Cité des Métiers et des Arts“ (Berufs- und Kunstzentrum) bzw. das „Maison des Compagnons et Meilleurs Ouvriers de France“ (Haus der Handwerksgesellen und besten Handwerker Frankreichs) beherbergt; Die Kapelle der ehemaligen Abbaye de la Règle (auf dem Plan lokalisieren), in welcher derzeit das Widerstands- und Deportationsmuseum untergebracht ist. Die hier präsentierten Objekte erinnern uns an eine der dunkelsten Seiten der lokalen Geschichte. Sie werden 2011 definitiv in das ehemalige Kloster Couvent de la Providence umziehen. Die unterirdischen Tunnel von La Règle (auf dem Plan lokalisiseren)
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Museum der Feinen Künste (auf dem Plan lokalisieren)
Es verfügt ebenfalls über einen Saal für temporäre Ausstellungen. Die Goldschmiede- und Emailkunst Diese beiden Künste wurden bereits ab der Zeit der Merowinger von den Künstlern der Region entwickelt. Unter der Schirmherrschaft von Saint-Eloi wurden ihre Meisterwerke im gesamten Christentum verbreitet. Das Museum der Feinen Künste zeugt mit seiner herrlichen Kollektion von Gruben-, Zellen- und bemalten Emailarbeiten aus dem 12. bis 18. Jahrhundert von diesem Renommee. Ein „Haus des Emails“ lädt Sie heute ein zu einer Einführung in diese Techniken, während Ateliers Ihnen die Möglichkeit bieten, zeitgenössische Kreationen zu bewundern und zu erstehen.
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Die imposante Saint-Etienne-Kathedrale (auf dem Plan lokalisieren) im historischen Cité-Viertel überragt die Stadtlandschaft von Limoges. Sie ist eines der seltenen gotischen Gebäude südlich der Loire.
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Der vom Architekten Roger Gonthier entworfene Bau ist heute das Wahrzeichen der Stadt. Seine Kuppel und sein zu Beginn so verschriener 60 m hoher Campanile machen ihn zu einem der schönsten, wenn nicht sogar dem schönsten Bahnhof Frankreichs. Seine reich dekorierte Halle, seine Art-déco-Glasfenster und die Eleganz seiner Formen ziehen die Aufmerksamkeit der durchreisenden Besucher auf sich.
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Die Ufer der Vienne, der Limoges seine Entstehung und seine Entwicklung verdankt, verfügen heute über Anlagen für Spaziergänger und Sportler. Das Brückenviertel Ursprünglich war es eine Übergangsstelle, eine Furt, wie der Name Augustoritum („Augustusfurt“) bezeugt, die die Römer dazu veranlasste, sich hier niederzulassen. Zu dieser Zeit war Limoges eine Stadt mit zwei Zentren: auf der einen Seite das „Château“, der Sitz der Burggrafschaft unter Einfluss des Abtes von Saint-Martial, und auf der anderen Seite die „Cité“ mit ihrem Bischof. Brücken waren daher als Garanten für den beiderseitigen Austausch und Wohlstand unentbehrlich. Im 13. Jahrhundert beschlossen die Behörden des „Châteaus“ den Bau der Saint-Martial-Brücke (auf dem Plan lokalisieren). Sie wurde auf den Fundamenten der römischen Brücke erbaut, die im späten 12. Jahrhundert von Heinrich II. von Plantagenêt zerstört worden war. Als Antwort darauf nahm der Bischof die Errichtung der Saint-Etienne-Brücke (auf dem Plan lokalisieren) mit acht ogivalen Bögen in Angriff, um einen Teil des Handelsverkehrs abzufangen und die Durchreise von Jakobspilgern zu fördern. Der Hafen von Naveix und die Porzellanfabriken Der Naveix, ein Binnenhafen ohne Schiffe, diente vor allem dem Auffang von Flössholz. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts veranlassten diese großen Mengen an Brennstoff die Porzellanhersteller dazu, sich in der Nähe niederzulassen, bevor die Ankunft der Eisenbahn und die Verwendung von Steinkohle die Voraussetzungen änderten. Heute zeugt nur noch der Brennofen Four des Casseaux“ (auf dem Plan lokalisieren) von dieser Vergangenheit. Dieser in Frankreich einzigartige zylindrische Brennofen, ein historisches Denkmal, gehört der ältesten der noch in Betrieb befindlichen Manufakturen, Royal Limoges.
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Das Rathaus (1878-1883) (auf dem Plan lokalisieren) Limoges verdankt sein Rathaus dem Vermächtnis eines gewissen Herrn Fournier, eines reichen Rentiers ohne Nachkommen. Dieses monumentale und von renommierten Künstlern reich dekorierte Rathaus verfügt über einen 43 m hohen Turm. Die Hauptfassade zieren vier Mosaikmedaillons mit den Bildnissen berühmter Männer der Stadt: des Emaillierers Léonard Limosin, des Kanzlers von Aguesseau, des Girondiner Advokaten Pierre Vergniaud und des Marschalls Jean-Baptiste Jourdan. Seit 1893 thront eine echte Sehenswürdigkeit, ein wunderschöner Brunnen aus Bronze und Porzellan vor seinem Eingang. Er wurde von dem damaligen Direktor der Nationalen Schule für dekorative Kunst dekoriert und präsentiert vier Wesen, die das Zeichnen, Bemalen, Modellieren und Drehen symbolisieren. Während mehrere bemerkenswerte Monumente von der administrativen und politischen Bedeutung unserer Stadt im Laufe der Jahrhunderte zeugen, zeigen andere anhand gelungener Umnutzungen unser Bestreben, das Kulturerbe zu bewahren. Die Umwandlungen, denen zum Beispiel das ehemalige Krankenhaus unterzogen wurde, in dem heute die Bibliothèque Francophone Multimédia (auf dem Plan lokalisiseren), ein Ausstellungssaal („La Galerie des Hospices“) und ein Empfangssaal (der „Augustoritum-Saal“) untergebracht sind, tun der Physiognomie keinen Abbruch. Da die Fassade dieses Gebäudes erhalten wurde, bewahrt es seine einheitliche Struktur und integriert sich elegant in seine neue Umgebung. Diese Mediothek, die in die Architektur des ehemaligen Krankenhauses integriert ist und ein Mosaik aus der Zeit von Augustoritum erkennen lässt, ist ein mit der französischen Staatsbibliothek für die Frankophonie assoziiertes Zentrum. Sie ist am Place Aimé Césaire gelegen und verfügt über bedeutende frei zugängliche Fonds. Sie ist neueren Datums und natürlich auf mehrere Campus am Stadtrand verteilt. Erst nach der Umgestaltung des Stadtteils, die auf bedeutende archäologische Ausgrabungen folgte, zogen die zentralen Abteilungen (auf dem Plan lokalisieren) der Universität in das ehemalige Kloster der Schwestern von Saint-Alexis und seine Kapelle um. Zahlreiche Monumente erinnern an das besondere Know-how der Handwerker, die zum internationalen Ruf Limoges’, heute Hauptstadt der Feuerkünste (Keramik, Glas und Email), beitrugen. Abgesehen von den „offiziellen“ Gebäuden, die die Stadt ihrem Status als Regionshauptstadt verdankt, zeigen zahlreiche Orte wie Ateliers und Werksläden die Entwicklung dieser Künste, die im Laufe der Zeit unaufhörlich neu gestaltet wurden. Obwohl diese Stätten weitgehend über die Stadt verteilt sind, bietet der Boulevard Louis Blanc mit seinen Werksläden, seinen Porzellandekor-Ateliers, seinen Emaillierern und Antiquitätenhändlern einen schönen Einblick in diese Kunstberufe. Die „Oberstadt“ verdankt ihren Namen dem Erdhügel (der Motte), auf dem der Burggraf seinen Wachturm erbauen ließ. In der Nähe dieser Stelle befinden sich die zentralen Markthallen (auf dem Plan lokalisieren). Ihre für das 19. Jahrhundert typische Metallarchitektur ziert ein Porzellanfries mit nicht weniger als 328 Feldern, deren Dekore die verschiedenen Ernährungsberufe darstellen. Hier auf dem Place de la Motte wird jedes Jahr am Ende des Sommers „Toques et Porcelaine“ gefeiert, eine Veranstaltung rund um die lokale Gastronomie und Tischkultur. Dieses Viertel, das direkt dem Mittelalter entsprungen zu sein scheint, verdankt seine Physiognomie der Wachsamkeit der einflussreichen Metzger, die es zu schützen gewusst haben. Sie waren in einer Zunft vereint und verehrten den Heiligen Aurélien, dem sie eine Kapelle widmeten, um seine Reliquien aufzubewahren. Sie war reich verziert und wurde von der Bruderschaft gekauft, was sie vor der Zerstörung während der Revolution rettete. Der moderne Städtebau ersetzte die sich windenden Gassen des Mittelalters durch Straßen, in denen die Handel treibende Bourgeoisie und der Amtsadel miteinander rivalisierten und ihren Erfolg öffentlich zeigten. Das Viertel hat aus dieser Zeit wunderschöne Privathäuser und andere bürgerliche Gebäude bewahrt. Innerhalb dieses Ensembles stellt der Cour du Temple, der Tempelhof, eine Oase des Friedens von seltener Eleganz dar: Gebäude mit Fachwerketagen ruhen auf einem Fundament aus Granit bestehend aus Bögen, Säulen und Rundungen. Als königlicher Gerichtshof im 16. Jahrhundert und später Justizpalast stand er zusammen mit dem Palast des Intendanten im Mittelpunkt der Verwaltung des Ancien Régime. Von hier aus betrieb der königliche Intendant Turgot im 18. Jahrhundert eine ehrgeizige Städtebaupolitik, die die Stadt sicherer und zweckmäßiger machen sollte. Eine seiner spektakulärsten Erfolge war die Umgestaltung des Place Dauphine, des heutigen Place Denis Dussoubs. Dieser runde Platz besitzt mehrere mit Arkaden und Ochsenaugen versehene Pavillons aus Backstein. Turgot war ebenfalls der Begründer der Porzellanindustrie in Limoges. Er war im Amt, als 1768 in Saint-Yrieix Kaolin entdeckt und identifiziert wurde, und unterstützte die Gründung der ersten Fabrik. Unter dem Schutz des Grafen von Artois erhielt diese 1784 den Titel Manufacture Royale. Der Justizpalast Dieser Zeuge der neoklassizistischen Architektur des späten 19. Jahrhunderts, in der sich klassizistische und griechisch-römische Ideen vermischen, thront am Ende einer monumentalen Treppe, die von einem mächtigen Säulengang überragt wird, den wiederum ein Giebel bedeckt. Direkt dahinter auf dem höchsten Punkt der Stadt, liegt der Jardin d’Orsay (auf dem Plan lokalisieren). Dieser auf den Resten eines ehemaligen römischen Amphitheaters angelegte Garten und Erholungsort wird bei musikalischen Veranstaltungen wie dem lateinamerikanischen Tanzfestival wieder zu einem Theater. Dieses Museum wurde 1845 von einem Philanthropen gegründet, der einen Teil seines Vermögens dafür aufwendete, eine Kollektion zu bereichern, die die Geschichte des Limoger Porzellans und der Keramik allgemein zurückverfolgt. 1881 wurde es zum Nationalmuseum und besitzt heute mehr als 12 000 Objekte. Dieser Platz, der seinen Namen nach der Zeit der Revolution erhielt, war die Einflussstätte des „dritten“ Mannes von Limoges nach dem Burggrafen und dem Bischof: des Abtes von Saint-Martial. Die Abtei wurde zerstört, und der lebendige Platz ist heute von Cafés gesäumt, die ihre Terrassen ausbreiten, sobald schönes Wetter Einzug hält. Das ehemalige Jesuitenkolleg Die monumentale Fassade dieses Gebäude, das heute das Lycée Gay Lussac beherbergt, ist das Werk des Architekten Joseph Brousseau und besitzt zwei Glockentürme (auf dem Plan lokalisieren). Die nebenstehende große Kapelle verfügt über barocke Altaraufsätze. Der Pavillon du Verdurier (auf dem Plan lokalisieren) Die jüngste der Sehenswürdigkeiten in diesem Stadtteil ist ein ehemaliges rundes Kühllager im Art-déco-Stil mit Sandstein- und Mosaikverzierungen. Heute dient es der Stadt als Ausstellungspavillon.
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