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401 associations subventionnées par an
Kontakte
Direction des Relations Internationales
(Direktion Internationale Beziehungen)
+33 (0)05 55 45 64 08
Fax: +33 (0)05 55 32 12 55
international@ville-limoges.fr
Praktisch informationen
Internationale Solidarität
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In einem schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Kontext ist es mehr denn je notwendig, ein Weltbürger zu sein. Im Rahmen der Engagements der Stadt Limoges im Bereich der nachhaltigen Entwicklung spricht sich eines der Ziele (Nr. 9) ihrer Agenda 21 für die Förderung der Ethik und der Solidarität gegenüber Entwicklungsländern aus. So trägt Limoges aktiv zur internationalen Bekämpfung der Armut bei: Diese Solidarität zeigt sich seit mehr als zehn Jahren in der Partnerschaft für dezentralisierte Kooperation mit der ländlichen Gemeinde Pabré in Burkina Faso. Es werden zahlreiche Entwicklungsprojekte zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung durchgeführt. Die wichtigsten Einsatzbereiche sind:
Die Stadt engagiert sich ebenfalls punktuell und leistet Nothilfe in humanitären Krisen.
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Burkina Faso liegt mitten in Westafrika. Dieses stark von der Trockenheit betroffene Sahelland verfügt über wenige natürliche Ressourcen. Die Bevölkerung besteht zu mehr als 80 % aus Analphabeten, die Kindersterblichkeit ist eine der höchsten der Welt. Die ländliche Gemeinde Pabré zählt ca. 30 000 Einwohner in 21 Dörfern. Sie liegt 22 km nördlich von Ouagadougou und ist eine der sechs ländlichen Gemeinden der Region Centre in der Provinz Kadiogo. Pabré wurde am 1. Januar 2007 im Rahmen eines in Burkina Faso in Angriff genommenen Dezentralisierungsprozesses zur Gemeinde ernannt. Der Bürgermeister der Gemeinde Anatole Doamba übt seine erste Amtszeit aus. Nach den ersten Austausch- und Freundschaftsbeziehungen in den 80er Jahren nahm die Partnerschaft nach und nach Struktur an mit dem Ziel, zur nachhaltigen und konzertierten lokalen Entwicklung der Gemeinde Pabré beizutragen. Eine erste Vereinbarung für Hilfe bei der nachhaltigen Entwicklung wurde am 13. Februar 1999 zwischen den beiden Gemeinden unterzeichnet und ermöglichte die Umsetzung von Projekten in verschiedenen Bereichen (hauptsächlich Wasserversorgung, Schulen und landwirtschaftliche Entwicklung). Die dezentralisierte Kooperation ist ein dynamisches und lebendiges Tätigkeitsfeld, das sich unaufhörlich verändert. Unsere Kooperation hat sich daher nach und nach an die neuen institutionellen Bestimmungen angepasst, die heute in Burkina Faso gelten. Infolge des Dezentralisierungsprozesses müssen die neu geschaffenen Gemeinden neue vom Staat übertragene Aufgaben wahrnehmen (Gesundheit, Grundschulausbildung, Trinkwasserversorgung usw.) Um die Gemeinde Pabré beim Umgang mit diesen neuen Verantwortungsbereichen zu unterstützen, wurde im April 2009 eine neue Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet. Ihr Ziel ist es, unserer jungen Partnergemeinde bei der Stärkung ihrer Fähigkeiten und bei der Einrichtung grundlegender kommunaler Dienste zu helfen. Die Stadt Limoges kann so ihre Erfahrung auf diesem Gebiet einsetzen und sich auf die Kompetenzen der Abteilungen ihrer Stadtverwaltung stützen.
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Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Die Wasserversorgung ist ein wichtiger strategischer Punkt für die Verminderung der Armut und ein erster Schritt in Richtung nachhaltige Entwicklung. Im ländlichen Raum in Burkina Faso liegt die Quote der Trinkwasserversorgung bei 60 %, diejenige der Abwasserentsorgung bei 10 %. [Daten 2005] Die Wasserversorgung ist somit das größte Problem der Einwohner von Pabré und stellt das Hauptanliegen der Stadt Limoges dar:
Auszeichnung: Wettbewerb „Verschwisterung für Entwicklung“ Um einen besseren Zugang zu Schulunterricht zu gewährleisten, hat die Stadt Limoges in den Dörfern der Gemeinde Pabré schulische Infrastrukturen finanziert:
Heute finanziert die Stadt Limoges keine neuen Gebäude mehr, sondern hilft der Gemeinde bei der Verwaltung und Instandhaltung des Bestehenden.
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Die Stadt Limoges hilft behinderten Kindern in Sri Lanka Die srilankische Gemeinschaft Limoges’ sowie ein Großteil der Limoger Bevölkerung entschloss sich spontan dazu, den Familien zu helfen, die vom Tsunami des 26. Dezembers 2004 getroffen worden waren, dem auf Sri Lanka insgesamt 30 000 Menschen zum Opfer fielen. Mit der Vereinigung „Rohana Welfare Association of Matara“, die die Schule leitet, wurde eine Vereinbarung für die Einrichtung mehrerer Integrationswerkstätten unterzeichnet: Tischlerei, Näherei, Herstellung von Holzspielzeug, aber auch Einführung in die Informatik usw. Die Hilfe der Stadt hat es ermöglicht, den Betrieb dieser Werkstätten zu finanzieren, die Lehrer zu entlohnen und zum Unterhalt der Einrichtung beizutragen. So wurde eine erste Zahlung von 10 000 Euro für die Einrichtung der Werkstätten bewilligt. Nach Abschluss der notwendigen Arbeiten Ende 2007 konnten die Werkstätten in Betrieb genommen werden, um den Kindern bessere Chancen zu bieten, einen Platz in der Gesellschaft zu finden und würdig zu leben. Heute sind die die technischen Werkstätten in Betrieb, sodass die Schüler eine angemessene Ausbildung für ihre Professionalisierung erhalten. Die Vereinigung „Rohana Welfare Association of Matara“ hat den Restbetrag der Subvention nicht eingefordert, da der Fortbestand des Zentrums in Eigenbetrieb gewährleistet ist.
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La solidarité internationale s’exprime aussi au Nord. Qu’est ce que la Semaine de la Solidarité Internationale ?Depuis 1998, chaque année, la 3ième semaine de novembre est consacrée à la Solidarité Internationale. Qui participe ?Tous les acteurs sont concernés : des associations aux collectivités territoriales, en passant par les organisations non gouvernementales (ONG), les écoles et universités, les acteurs de l’éducation populaire, culturels, les MJC, les syndicats, les comités d’entreprise… Et à Limoges ?Chaque année à Limoges et en Haute-Vienne, pendant une semaine, de nombreuses activités sont organisées pour sensibiliser le plus grand nombre aux questions de solidarité internationale. |
