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Internationale Solidarität


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In einem schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Kontext ist es mehr denn je notwendig, ein Weltbürger zu sein.

Im Rahmen der Engagements der Stadt Limoges im Bereich der nachhaltigen Entwicklung spricht sich eines der Ziele (Nr. 9) ihrer Agenda 21 für die Förderung der Ethik und der Solidarität gegenüber Entwicklungsländern aus.

So trägt Limoges aktiv zur internationalen Bekämpfung der Armut bei:

Diese Solidarität zeigt sich seit mehr als zehn Jahren in der Partnerschaft für dezentralisierte Kooperation mit der ländlichen Gemeinde Pabré in Burkina Faso.

Es werden zahlreiche Entwicklungsprojekte zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung durchgeführt. Die wichtigsten Einsatzbereiche sind:

  • Wasserversorgung und Abwasserentsorgung,
  • Bildung und Schulunterricht,
  • und seit Kürzerem die Unterstützung der städtischen Dienste.

Die Stadt engagiert sich ebenfalls punktuell und leistet Nothilfe in humanitären Krisen.
Im Fall von Sri Lanka nach dem Tsunami im Dezember 2004 konnte der betroffenen Bevölkerung mit einer außerordentlichen Subvention der Stadt Limoges geholfen werden.

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Burkina Faso liegt mitten in Westafrika. Dieses stark von der Trockenheit betroffene Sahelland verfügt über wenige natürliche Ressourcen. Die Bevölkerung besteht zu mehr als 80 % aus Analphabeten, die Kindersterblichkeit ist eine der höchsten der Welt.

Die ländliche Gemeinde Pabré zählt ca. 30 000 Einwohner in 21 Dörfern. Sie liegt 22 km nördlich von Ouagadougou und ist eine der sechs ländlichen Gemeinden der Region Centre in der Provinz Kadiogo.

Pabré wurde am 1. Januar 2007 im Rahmen eines in Burkina Faso in Angriff genommenen Dezentralisierungsprozesses zur Gemeinde ernannt. Der Bürgermeister der Gemeinde Anatole Doamba übt seine erste Amtszeit aus.

Geschichte:

Nach den ersten Austausch- und Freundschaftsbeziehungen in den 80er Jahren nahm die Partnerschaft nach und nach Struktur an mit dem Ziel, zur nachhaltigen und konzertierten lokalen Entwicklung der Gemeinde Pabré beizutragen.

Eine erste Vereinbarung für Hilfe bei der nachhaltigen Entwicklung wurde am 13. Februar 1999 zwischen den beiden Gemeinden unterzeichnet und ermöglichte die Umsetzung von Projekten in verschiedenen Bereichen (hauptsächlich Wasserversorgung, Schulen und landwirtschaftliche Entwicklung).

Die dezentralisierte Kooperation ist ein dynamisches und lebendiges Tätigkeitsfeld, das sich unaufhörlich verändert. Unsere Kooperation hat sich daher nach und nach an die neuen institutionellen Bestimmungen angepasst, die heute in Burkina Faso gelten. Infolge des Dezentralisierungsprozesses müssen die neu geschaffenen Gemeinden neue vom Staat übertragene Aufgaben wahrnehmen (Gesundheit, Grundschulausbildung, Trinkwasserversorgung usw.)

Um die Gemeinde Pabré beim Umgang mit diesen neuen Verantwortungsbereichen zu unterstützen, wurde im April 2009 eine neue Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet. Ihr Ziel ist es, unserer jungen Partnergemeinde bei der Stärkung ihrer Fähigkeiten und bei der Einrichtung grundlegender kommunaler Dienste zu helfen. Die Stadt Limoges kann so ihre Erfahrung auf diesem Gebiet einsetzen und sich auf die Kompetenzen der Abteilungen ihrer Stadtverwaltung stützen.

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Wasserversorgung und Abwasserentsorgung

Die Wasserversorgung ist ein wichtiger strategischer Punkt für die Verminderung der Armut und ein erster Schritt in Richtung nachhaltige Entwicklung. Im ländlichen Raum in Burkina Faso liegt die Quote der Trinkwasserversorgung bei 60 %, diejenige der Abwasserentsorgung bei 10 %. [Daten 2005]

Die Wasserversorgung ist somit das größte Problem der Einwohner von Pabré und stellt das Hauptanliegen der Stadt Limoges dar:

  • Trinkwasserversorgung

    Die Stadt Limoges hat die Schaffung, Sanierung und Instandhaltung von Bohrungen in den Dörfern der Gemeinde und in der Umgebung der Schulen finanziert und gleichzeitig die Einführung dörfischer Verwaltungsausschüsse begleitet. Auch Schulungen zum Thema Hygiene wurden in den Schulen durchgeführt.
    Um der Gemeinde heute zu helfen, die gesamten Wasserbauwerke auf ihrem Gebiet zu verwalten und instand zu halten, unterstützt die Stadt Limoges die Stadtverwaltung von Pabré bei der Einrichtung eines städtischen Wasserdienstes (Einstellung von Technikern, Durchführung von Schulungen usw.).


Als Zeichen der Solidarität zwischen den Einwohnern von Limoges und denjenigen von Pabré hat die Stadt Limoges beschlossen, das Prinzip des Oudin-Gesetzes anzuwenden, das es ihr erlaubt, bis zu 1 % der Ressourcen des Zusatzhaushaltes für Wasser und Abwasserentsorgung für die Finanzierung von Aktionen in diesen Bereichen zu nutzen. Die Stadt mobilisiert somit 0,5 % ihres Zusatzhaushaltes für Wasser und stellt Pabré das Know-how der Mitarbeiter der Wasserdirektion zur Verfügung.

  • Steuerung der Wasserressourcen für die Landwirtschaft: das Damm-Projekt von Zibako (2005-2008)

    Eines der Hauptprobleme in Burkina Faso ist die Trockenheit. Das Wasser kann nicht über die Regenzeit (Juni bis August) hinaus aufbewahrt werden, was Schwierigkeiten in Bezug auf die Entwicklung der Landwirtschaft bereitet.

    Auf Bitte der Gemüsebauern und Viehzüchter der Gemeinde Pabré hin hat die Stadt Limoges im Dorf Zibako die Sanierung eines Damms von 405 000 m³ kofinanziert. Dieser Damm ermöglicht es, das während der Regenzeit gesammelte Wasser aufzubewahren und so die Gemüseproduktion das ganze Jahr über zu gewährleisten. Dank der Einrichtung einer Anlage hinter dem Damm können zum einen kultivierbare Parzellen geschaffen und bewässert und zum anderen das Vieh mit Wasser versorgt werden.

    Die Bewirtschafter der Parzellen und die Viehzüchter wurden von einer ortsansässigen Organisation in Bezug auf den Gemüseanbau und die Viehzucht geschult. Durch ihre Sensibilisierung für landwirtschaftlich-ökologische Praktiken sichern sie die Dauerhaftigkeit des Projekts und ihrer Ernten im Respekt der Umwelt.

    Letztendlich profitieren rund einhundert Bauern und Viehzüchter in Zibako direkt von dieser Anlage. Indirekt betrifft das Projekt 7 000 Personen in einem Dutzend umliegenden Dörfern.
  • Die Stadt Limoges hat für dieses Projekt eine Kofinanzierung des MAEE (Ministerium für äußere und europäische Angelegenheiten) und der Europäischen Union (Projektausschreibung „AKP-EU-Wasserfazilität“) erhalten. Das Gesamtbudget beläuft sich auf rund 400 000 €.

 

Auszeichnung: Wettbewerb „Verschwisterung für Entwicklung“
Für das Sanierungsprojekt des Damms von Zibako, das über drei Jahre hinweg von 2005 bis 2008 durchgeführt und von der Europäischen Kommission kofinanziert wurde, haben die Gemeinde Pabré und die Stadt Limoges den ersten Preis bei dem von der Europäischen Kommission organisierten Wettbewerb „Verschwisterung für Entwicklung“  gewonnen. Das Projekt wurde als beispielhaft in Sachen Entwicklungshilfe präsentiert.


Bildung und Schulunterricht:

Um einen besseren Zugang zu Schulunterricht zu gewährleisten, hat die Stadt Limoges in den Dörfern der Gemeinde Pabré schulische Infrastrukturen finanziert:

  • den Bau und die Vereinheitlichung von Grundschulen (Fotos) sowie die Bereitstellung von Material und Schulmobiliar (Fotos),
  • die Einrichtung von Schulkantinen (Fotos),
  • den Bau von Lehrerunterkünften (Fotos) und Toiletten (Fotos),
  • die Vergrößerung des Collège d’Enseignement Général (CEG ≈ Hauptschule) von Pabré (Fotos)

Heute finanziert die Stadt Limoges keine neuen Gebäude mehr, sondern hilft der Gemeinde bei der Verwaltung und Instandhaltung des Bestehenden.

Institutionelle Unterstützung:


Um die Gemeinde Pabré bei der Ausführung ihrer neuen Aufgaben zu unterstützen, greift die Stadt Limoges auf unterschiedliche Weise ein:

  • durch die Schulung der gewählten Vertreter und administrativen Mitarbeiter
  • durch Hilfe bei der Einstellung städtischer Mitarbeiter
  • durch den Austausch und die Teilung von Erfahrungen zwischen den Mitarbeitern und gewählten Vertretern von Pabré und denjenigen von Limoges.

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Die Stadt Limoges hilft behinderten Kindern in Sri Lanka

Die srilankische Gemeinschaft Limoges’ sowie ein Großteil der Limoger Bevölkerung entschloss sich spontan dazu, den Familien zu helfen, die vom Tsunami des 26. Dezembers 2004 getroffen worden waren, dem auf Sri Lanka insgesamt 30 000 Menschen zum Opfer fielen.
Auf diese Welle der Großzügigkeit hin entschied sich die Stadt Limoges dazu, der betroffenen Bevölkerung des Landes eine finanzielle Hilfe in Höhe von 40 000 Euro zukommen zu lassen. Diese finanzielle Hilfe ermöglichte es, die Rohana-Schule in der Gemeinde Matara zu unterstützen, die sich um die Erziehung behinderter oder taubstummer Kinder und Jugendlicher kümmert.

Mit der Vereinigung „Rohana Welfare Association of Matara“, die die Schule leitet, wurde eine Vereinbarung für die Einrichtung mehrerer Integrationswerkstätten unterzeichnet: Tischlerei, Näherei, Herstellung von Holzspielzeug, aber auch Einführung in die Informatik usw. Die Hilfe der Stadt hat es ermöglicht, den Betrieb dieser Werkstätten zu finanzieren, die Lehrer zu entlohnen und zum Unterhalt der Einrichtung beizutragen.

So wurde eine erste Zahlung von 10 000 Euro für die Einrichtung der Werkstätten bewilligt. Nach Abschluss der notwendigen Arbeiten Ende 2007 konnten die Werkstätten in Betrieb genommen werden, um den Kindern bessere Chancen zu bieten, einen Platz in der Gesellschaft zu finden und würdig zu leben.

Heute sind die die technischen Werkstätten in Betrieb, sodass die Schüler eine angemessene Ausbildung für ihre Professionalisierung erhalten. Die Vereinigung „Rohana Welfare Association of Matara“ hat den Restbetrag der Subvention nicht eingefordert, da der Fortbestand des Zentrums in Eigenbetrieb gewährleistet ist.

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La solidarité internationale s’exprime aussi au Nord.
Chaque année, la Ville de Limoges s’associe à l’organisation de la Semaine de la Solidarité Internationale.

Qu’est ce que la Semaine de la Solidarité Internationale ?

Depuis 1998, chaque année, la 3ième  semaine de novembre est consacrée à la Solidarité Internationale.

La Semaine est un grand rendez-vous national de sensibilisation à la solidarité internationale et au Développement Durable. Des manifestations alliant réflexion, créativité et convivialité sont organisées partout en France. Elles permettent de dépasser nos idées reçues, d’échanger et de s’interroger sur ce que nous pouvons faire pour rendre ce monde plus solidaire, que ce soit à travers nos actes quotidiens les plus simples comme les plus engagés.

Qui participe ?

Tous les acteurs sont concernés : des associations aux collectivités territoriales, en passant par les organisations non gouvernementales (ONG), les écoles et universités, les acteurs de l’éducation populaire, culturels, les MJC, les syndicats, les comités d’entreprise…

Et à Limoges ?

Chaque année à Limoges et en Haute-Vienne, pendant une semaine, de nombreuses activités sont organisées pour sensibiliser le plus grand nombre aux questions de solidarité internationale.
La Maison des Droits de l’Homme coordonne l’ensemble de ces actions avec le soutien des collectivités territoriales et notamment de la Ville de Limoges.
Durant trois jours, un grand chapiteau est installé au cœur de la ville, place de la Motte :  lieu de débats, rencontres et informations autour du thème de la solidarité internationale, de nombreuses animations sont proposées à tout public :
Vente d’artisanat, expositions, ateliers pratiques, petit déjeuner solidaire, spectacles, conférences-débats, repas solidaires….

Les actions réalisées par la Ville de Limoges dans le cadre de la semaine de la solidarité internationale :

Création d’un blog sur la solidarité internationale pour les écoles de la Ville de Limoges : http://pabrelimoges.iconito.fr
Organisation d’un grand concours de dessin pour les écoles primaires de la Ville de Limoges et Limoges Métropole : « Que représente pour toi la solidarité internationale ? »
Le dessin sélectionné a servi de support pour l’affiche de présentation de la Semaine (édition 2010).
Invitation à Limoges d’un artiste sculpteur burkinabè : intervention dans les établissements scolaires et centre de loisirs du Mas Eloi, exposition de ses œuvres à la galerie Rêv&Culture, ateliers de sculpture sur cire d’abeille sous le chapiteau…
Depuis 2 ans, le centre de loisirs du Mas Eloi participe à la semaine de la solidarité grâce à la mobilisation du club «Actions Solidaires, Réactions exemplaires !» : participation au concours de dessin, réalisation d’une banderole « la semaine de la solidarité internationale vue par les enfants » pour le chapiteau, réflexion sur les «DroitS à l’essentiel», accroche thème de l’édition 2011, et réalisation d’une Solisphère …

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